Micro cycles caused by AI loads and LLMs

Micro cycles caused by AI loads and LLMs

Die KI entwickelt sich weiter - und damit auch unsere Backup-Leistung.

Unterbrechungsfreie Stromversorgung für AI-Rechenzentren

Traditionelle Rechenzentren wurden für den Datenverkehr zwischen Nutzern und Servern sowie für relativ unabhängige Arbeitslasten optimiert, mit einer allmählichen Zunahme der Leistungsdichte und einem weitgehend vorhersehbaren Stromverbrauch. USV-Systeme und Batterien dienten dabei hauptsächlich als Backup.

KI-Rechenzentren sind anders: Sie sind auf GPU-zu-GPU-Datenverkehr optimiert und erzeugen Leistungsschwankungen im Millisekundenbereich, die bei Rechenlastspitzen die Nennlast überschreiten können. Diese scharfen, sich wiederholenden Rampen belasten Netzteile, Schaltanlagen, Transformatoren und Generatoren und können herkömmliche AGM‑VRLA-Batterien vorzeitig altern lassen, wenn sie permanenten Mikroentladungen ausgesetzt sind.

Als Ergebnis wurde die neueste VRLA-Generation von Echt‑Dünnplatten-Batterien aus Rein-Blei – Sprinter Pure Power – entwickelt, um zehntausende Mikrozyklen zu überstehen, eine überlegene Schnellladeakzeptanz bei Ramp-down-Ereignissen zu bieten und effektiv in einem überwiegend partiellen Ladezustand (PSoC) zu arbeiten.

Diese Entwicklung ermöglicht es herkömmlichen USV-Systemen, sich vom passiven Standby zur aktiven Stromversorgungsinfrastruktur weiterzuentwickeln, schnelle Laständerungen zu stabilisieren und den Leistungsbedarf am Eingang zu glätten, um den KI-Betrieb zuverlässig aufrechtzuerhalten.

Überblick über die besonderen Merkmale von KI-Rechenzentren

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high frequency
Lastprofile
Impulsiv und hochfrequent – Moderne KI-Lasten erzeugen Leistungsschwankungen im Millisekundenbereich. Diese schnellen, sich wiederholenden Transienten wirken sich auf die Netzqualität sowie auf die Belastung der Anlagen aus, etwa in Form von Frequenzabweichungen, Oberschwingungen sowie thermischen und elektrischen Belastungen von Racks, Netzteilen, Leistungselektronik und der Energieverteilung.
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grid interaction
Interaktion im Netz
Von „Backup“ zu „Grid Interaction“ – Was früher vor allem eine Funktion zur Überbrückung von Ausfällen war, entwickelt sich zunehmend zu einer aktiven Betriebsfunktion: Die Einspeiseleistung muss geglättet, Rampenraten eingehalten und Schwingungen in kritischen Frequenzbereichen begrenzt werden. Genau diese Vorgaben der Netzbetreiber – Rampenraten, zulässige Dynamiken und Frequenzanforderungen – stehen heute im Fokus von KI-Clustern.
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higher power
Höhere Leistungsdichte
Höhere Leistungsdichte verstärkt jede Schwankung – Bei Hunderten von Kilowatt pro Rack werden vermeintlich „kleine“ prozentuale Änderungen auf Systemebene zu großen absoluten Leistungssprüngen, die sich unmittelbar auf die vorgelagerte Infrastruktur – Transformatoren, Schaltanlagen, Generatoren und den Netzanschluss – auswirken.